Update COVID-19-Schutzkonzept

Für

Schwimmsportveranstaltungen der AquaTime GmbH

04. Juni 2020

 

AquaKidz Schwimmschule

AquaFit4You

AquaTherapeutics

 

Vorwort

Dieses Schutzkonzept wurde auf der Basis der Beschlüsse des Bundesrates vom 27. Mai 2020 mit Änderungen ab 30. Mai 2020 und Inkrafttreten zum 06. Juni 2020 angepasst. Es berücksichtigt weiterhin die Rahmenvorgaben für Schutzkonzepte des Bundesamtes für Sport (BASPO)  das angepasste Standard-Schutzkonzeptes für den Schwimmsportbetrieb.

Grundsätzlich gilt: 

Der VHF ist verantwortlich für das Schutzkonzept der Bäderbetreiber. Die Vorgaben basieren auf dem öffentlichen Betrieb. Je nach Interpretation dieser Schutzkonzeptvorgaben, sind die Vorgaben der Bäderbetreiber teilweise nach wie vor sehr einschränkend. Das heisst, wenn der Bäderbetreiber entscheidet, dass das Bad geschlossen bleibt, kann nicht unterrichtet werden. Wenn eine Maximalanzahl-Personen in ein Becken dürfen, gilt dies ebenfalls einzuhalten. 

Das vorliegende Update zum Schutzkonzept enthält die generellen Anforderungen für Schwimmsportveranstaltungen im Wasser für Kinder und Erwachsene, angepasst an die aktuelle Lage und das betreffende Schwimmbad.

 

1 Ziel

Das vorliegende Schutzkonzept soll einen geordneten Schwimmschulbetrieb in der Schweiz wieder ermöglichen und dabei sowohl die Kursteilnehmer wie auch die allgemeine Bevölkerung vor einer möglichen COVID-19 Ansteckung schützen.

Die AquaTime setzt dabei auf die seit jeher grosse Solidarität und das vorbildliche

Verhalten all ihrer Kursteilnehmer gegenüber unserer Gesellschaft.

Das vorliegende Update zum Schutzkonzept stellt hierzu sicher, dass aktuell geltende Verordnungen und Vorgaben eingehalten werden und ergänzt diese mit Empfehlungen des Schweizerischen Schwimmverbands.

 

2 Grundsätzliche Massnahmen

2.1 Der Schwimmsport- und Schwimmschulbetrieb ist ab dem 06. Juni 2020 wieder uneingeschränkt möglich! Alle Schwimmsportanlagen dürfen wieder geöffnet und genutzt werden. Das betrifft Hallen- genauso wie Freibäder.

2.2 Für den Betrieb von Schwimmsportanlagen braucht es nach wie vor Schutzkonzepte Seitens der Anlageneigner und Anlagenbetreiber sowie der Veranstalter.

2.3 Für den organisierten Schwimmschulbetrieb gilt nach wie vor:

  1. Es können nur Personen teilnehmen, welche gesund und symptomfrei sind!  Teilnehmer mit Krankheitssymptomen bleiben zu Hause, respektive kontaktieren ihren Hausarzt und befolgen dessen Anweisungen.
  2. Abstand zu anderen Menschen halten – gilt bei Anreise zum Kursort, beim Eintritt in die Sportanlage, in den Garderoben, beim Duschen, nach dem Training und bei der Heimkehr. Eine Ansteckung mit dem Coronavirus kann erfolgen, wenn man weniger als 2m Abstand zu einer erkrankten Person hält. Durch einen genügend grossen  Abstand schützt man sich und andere vor einer möglichen Ansteckung. Im eigentlichen Training und Kursbetrieb ist der Körperkontakt wieder in allen Sportarten zulässig. 
  3. Das «Social Distancing» mit Mindestabstand 2m ist ab dem 06. Juni 2020 für den gesamten Sportbetrieb aufgehoben. Vor oder nach dem Sport/ Kurs gilt dieser aber nach wie vor! In Garderoben
  4. Der Schwimmschulbetrieb findet in einem abgesperrten Bereich statt. Wir als verantwortlicher Kursveranstalter führen weiterhin eine Teilnehmerliste zur etwaigen Nachverfolgung. Die Gruppenzusammensetzung bleibt immer gleich. Alle Kursleiter können den Unterricht methodisch auf die aktuelle Situation anpassen.
  5. Der Platzbedarf von 4m2 pro Person ist neue Richtlinie für Kinderschwimmkurse bis 10 Jahre, für Schwimmkurse ab 10 Jahre sind die Abstandregelungen einzuhalten. Hier halten wir uns ab die Vorgaben der Anlageneigner und Anlagenbetreiber und stimme dies aufeinander ab. 
  6. Die grundlegenden Hygieneregeln werden nach wie vor eingehalten. Gründlich Duschen vor und nach dem Training, Händewaschen wann immer möglich bzw. Desinfektionsmittel verwenden. Händewaschen spielt eine entscheidende Rolle bei der Hygiene. Regelmässiges Hände waschen mit Seife, ist der beste Schutz. 
  7. Teilnehmerlisten/ Präsenzlisten führen – zur Nachverfolgung enger Kontakte von infizierten Personen. Enge Kontakte zwischen Personen müssen auf Aufforderung der Gesundheitsbehörde während 14 Tagen ausgewiesen werden können. Um das Contact Tracing einfacher zu gestalten, werden nach wie vor für alle Kursveranstaltungen Teilnehmerlisten geführt. Kontaktpersonen der infizierten Person können von den kantonalen Gesundheitsbehörden in Quarantäne gesetzt werden. Der Gesundheitsfragebogen ist nicht mehr nötig. Dieser war für die Dauer von 2 Wochen ab 11. Mai 2020 vorgesehen, um die 2 Wochen Inkubationszeit abzudecken.
  8. Für Angehörige der Risikogruppe gelten nach wie vor die vom BAG empfohlenen, besonderen Schutzmassnahmen!

 

3 Zusätzliche Massnahmen

3.1 Desinfektion & Masken

Notwendige Flächendesinfektionen von Türfallen, Treppengeländern u. ä. werden mit dem Anlagenbetreiber und Anlageneigner abgestimmt. Hier halten wir uns ab die jeweiligen Vorgaben der Anlageneigner und Anlagenbetreiber.

Händedesinfektionsmittel und Schutzmasken stehen für Erwachsene am Eingang der Anlage  zur Verfügung. Zur Vermeidung von Tröpfchen- oder Kontaktübertragung kann wann immer möglich, das Tragen von Schutzmasken als zusätzliche Massnahme in Betracht gezogen werden.

3.2. Kursmaterial

Das Kursmaterial wird wie bisher auch von den Kursleitern bereit gestellt und auch wieder versorgt. Eine zusätzliche Behandlung oder Reinigung mit Desinfektionsmitteln ist nicht notwendig, da das im Chlorwasser benutzt und damit auch gereinigt wird. Bei der Versorgung im Materialraum ist weiterhin darauf zu achten, dass das Material abtrocknen kann und kein Schimmel entsteht. 

3.3 Risiko- und Unfallverhalten 

Die Sicherheit steht für alle Kursangebote der AquaTime weiterhin an erster Stelle. 

Risiken und Unfälle im Kurs sind sehr selten. Dazu gehört die Einhaltung der SLRG-Bade- regeln wie auch die Kursregeln, welche regelmässig mit den Teilnehmern kommuniziert werden. Im Kurs zählen sportmotorisch Warm Up und Cool Down genauso zur Unfallprävention und werden nach wie vor durchgeführt. 

 

4. Verantwortlichkeiten und Umsetzung vor Ort

Die AquaTime verpflichtet sich die Umsetzung und Einhaltung des Schutzkonzeptes während der AquaKidz Schwimmkurse sicherzustellen.

Für die Festlegung, wer am Kurs teilnehmen darf, sowie die Kursgruppeneinteilung, Erstellung der Teilnehmer-/ Präsenzlisten und Festlegung der Kurszeiten ist die Kursadministration der AquaKidz Schwimmschule zuständig.

Für die Einlasskontrolle, Reinigung und Desinfektion vor Ort ist, wenn nicht anders bestimmt, das jeweilige Badpersonal zuständig.

Für die Anwesenheitskontrolle, die Durchführung des Kurses und die Einhaltung der Abstands- und Hygienemassnahmen ist die Kursleitung und die zusätzliche Person verantwortlich.

Für das Einhalten der Abstands- und Hygieneregelungen während der An- und Abreise zum Kurslokal, sowie im Alltag ausserhalb des Schwimmkurses ist jeder Teilnehmer und bei Minderjährigen die Begleitperson selbst verantwortlich.

Kursteilnehmer und Kursleitungen verpflichten sich solidarisch und mit hoher Selbstverantwortung zur Einhaltung und Umsetzung des Schutzkonzepts sowie zur gegenseitigen Unterstützung.

 

5. Kommunikation des Schutzkonzeptes

Das vorliegende Update zum Schutzkonzept wird auf der Homepage aufgeschaltet.

Das Schutzkonzept wird kontinuierlich an die aktuellen COVID-19 Verordnungen und die

entsprechenden Vorgaben des BAG angepasst und entsprechende Änderungen werden an alle Beteiligten kommuniziert.

 

6. Sonderregelungen Anlagen

Schulschwimmanlagen Kanton Schwyz

6.1. Schulschwimmanlage Feusisberg (SZ)

Bis auf weiteres geschlossen – keine Angaben im Schutzkonzept

 

6.2. Schulschwimmanlage Lachen (SZ)

Zusätzliche Reinigung von sämtlichen Türfallen und Griffen mit eigenem Reinigungs- und Desinfektionsmittel

Personenanzahl Garderoben: 5 

max. Personenzahl Lehrschwimmhalle:

Sauberkeit – Sicherheit – Abstand

Sonderbewilligung erhalten

 

6.3 Schulschwimmanlage Brunnen (SZ)

Zusätzliche Reinigung von Türfallen und Treppengeländern, auch Garderobentüren vor und nach der Kursveranstaltung – Reinigungs- und Desinfektionsmittel wird vom Betreiber zur Verfügung gestellt.

Gesamtanzahl Besucher HB: k.A.

Sonderbewilligung erhalten

 

Schulschwimmanlagen Kanton Zürich

6.4 Schulschwimmanlage Oberrieden (ZH)

max. Personenzahl Lehrschwimmhalle: max 13 Personen

Sauberkeit – Sicherheit – Abstand 

 

6.5 SSA Hardau (Stadt Zürich) 

Nutzung gemäss Schutzkonzept ab 08.06.2020

Reinigung/ Sauberkeit – Sicherheit – Abstand

Sonderbewilligung bis So-ferien

 

6.6 SSA Grünau (Stadt Zürich) 

Nutzung gemäss Schutzkonzept ab 08.06.2020

Reinigung/ Sauberkeit – Sicherheit – Abstand

Eigenverantwortlichkeit

 

6.7 Schulschwimmanlage Aathal (ZH)

Nutzung gemäss Schutzkonzept ab 08.06.2020

Keine Zusatzreinigung

Öffentliche Hallenbäder (Kanton ZH) 

 

6.8 Hallenbad Schweikrüti Gattikon (ZH)

Situation in Wechselzonen (Dusche, Garderobe, Trocknungsraum) ist in öffentlichen Bädern Sache der Badbetreiber. 

Gesamtanzahl Besucher HB: 65 Personen 

Teilnehmerzahl NSB/ Bahn 5: max 8 Personen

Personenanzahl Garderoben: 3

Nutzung gemäss Schutzkonzept ab 08.06.2020

 

6.9 Hallenbad Hochweid Kilchberg (ZH)

Situation in Wechselzonen (Dusche, Garderobe, Trocknungsraum) ist in öffentlichen Bädern Sache der Badbetreiber.

max. Gesamtanzahl Besucher HB: 100 Personen 

max. Personenzahl NSB/ SB: 12/ 44 

Personenanzahl Garderoben: 5 (3 in den kleineren Garderoben)

Präsenzlisten am Empfang hinterlegt, bei den Kursleitern

 

6.10 Hallenbad Langnau a/A (ZH)

Situation in Wechselzonen (Dusche, Garderobe, Trocknungsraum) ist in öffentlichen Bädern Sache der Badbetreiber.

Personenanzahl NSB/ SB: max. 15/ 30 

Vorerst nur 1 Begleitperson pro Kind

Garderoben Eigenverantwortung Abstand 2m

Zusatz-Reinigung durch Hallenbad